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Luftfeuchtigkeit

Relative Luftfeuchte...

...oder warum es auch im Winter Sinn macht zu lüften

Die relative Luftfeuchtigkeit ist wichtig für unser Wohlbehagen und die Gesundheit unserer Vögel.

Für uns Menschen ist eine rel. LF zwischen 40% und 60% ideal, für die meisten Papageienarten sollte sie aber nicht unter 50% fallen. Ist die Luft zu trocken können sich in den Schleimhäuten mikroskopisch kleine Risse bilden, die dann ein Eindringen verschiedener Erreger ermöglichen. Viele Menschen sind deshalb auch im Winter empfindlicher, da durch die Heizung die Luft zu trocken ist.

Aber auch vor zu hoher LF muss gewarnt werden (Schimmelbildung, siehe unten)

Die rel. LF setzt sich aus 2 Faktoren zusammen. Zum ersten ist die Temperatur entscheidend, zum zweiten die in der Luft gelöste Wassermenge (Wasserdampf)

Zum Beispiel: 1 m3 Luft mit einer Temperatur von 10 °C kann 9.41 Gramm Wasser in gelöster Form aufnehmen. Wird die Luft auf 30°C erwärmt kann ein m3 Luft bereits 30.38 Gramm Wasser aufnehmen.

Diese Werte bedeuten dann jeweils eine rel. LF von 100%

Sind in 30°C warmer Luft nun 15.19 Gramm Wasser / m3 enthalten entspricht die rel. LF nur noch 50%

Um es nochmal bildlich darzustellen
Wenn wir am Amazonas bei 90% rel. LF mal tief einatmen haben wir mehr Wasser in der Lunge als wenn wir hier bei Nebel (100 %rel. LF) und 0°C spazieren gehen und dabei tief Luft holen.

Aus der tatsächlich in der Luft gelösten Wassermenge ergibt sich der Wasserdampfdruck. Wie jeder Druck versucht sich auch dieser auszugleichen.

Beispiel Luftdruck:
Wenn wir bei einem Autoreifen das Ventil öffnen (Luft raus lassen) heißt das ja nicht, dass im Reifen anschließend keine Luft mehr drin ist sondern nur, dass sich der Luftdruck der umgebenden Atmosphäre angepasst hat. Übertragen wir dieses Beispiel nun vereinfacht auf unseren Wasserdampfdruck: Innen, bei 20° C Temperatur und einer rel. LF von 60% ist immer noch mehr Wasser /m3 Luft enthalten als bei -10°C Außentemperatur und einer rel. LF von 80% => Wasserdampf „wandert" von innen nach außen. Bei offenen Fenster und dem daraus folgenden Luftaustausch sinkt die rel. LF im Raum (ich hole mir also keine Feuchtigkeit ins Haus).

Zu hohe LF im Winter: Außentemperatur – 10 °C, Innentemperatur + 20°C
Im Schnitt durch das Bauteil (Wand/Dachschräge) sinkt die Temperatur stetig von innen nach außen. Ist dann irgendwo in dem Bauteil durch den Wasserdampfausgleich die rel. LF von 100 % erreicht fällt Tauwasser an. Es kommt zu Feuchtebildung und kann Schimmelbildung nach sich ziehen. Aus diesem Grunde werden (überwiegend in ausgebauten Dachgeschossen) Dampfbremsen, bzw. Dampfsperren verlegt um eine „Wanderung" des Wasserdampfes zu verhindern bzw. einzudämmen und das Bauteil trocken zu halten.

Auch ist eine mehrmals täglich Stoßlüftung (besonders während der Heizperiode im Winter) zu empfehlen, bei einer Dauerlüftung (gekippte Fenster z.B. kühlen das ensterfutter/ umgebende Mauerwerk stark aus:

1. Folgt eine höhere Anfälligkeit für Schimmelbildung durch Feuchtigkeit die in den kalten Bauteilen kondensiert.
2. Bezweckt werden soll durch die Lüftung nur ein Luftaustausch (incl. des darin enthaltenen Wassers) – bei Dauerlüftung erfolgt aber eine Auskühlung der Bausubstanz. Dies ist definitiv verlorene Energie. Die „neue Luft" die bei der Stoßlüftung im Raum ist, ist relativ schnell wieder erwärmt, auch durch die gespeicherte Wärme (z.B. der Wand), die diese Energie wieder in den Raum strahlt.

Ein Gefahrenpunkt für Tauwasser und daraus folgend Schimmelbildung sind z.B. auch an Außenwände aufgestellte Schränke. Diese haben eine wärmedämmende Wirkung und die Wand dahinter wird „Kalt" => Überschreitung der rel. LF von 100 %

Dies waren jetzt nur mal ein paar Gedanken von mir zur relativen Luftfeuchtigkeit, versucht verständlich und stark vereinfacht zu erklären.

Wen dieses Thema detaillierter interessiert, dem empfehle ich z.B. bei „Wikipedia" mal das Suchwort „Luftfeuchtigkeit" oder „Bauphysik" einzugeben.

Von Reiner Kurth

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