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Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Die Geschichte von unserem Sorgenkind Jascha.

H1Die Geschichte begann im Dezember 2009. Mein kleiner Rosenköpfchen Bruder Kurli ist einen Tag nach meiner 30er Party im Alter von 20 Jahren von mir gegangen. Ich war am Boden zerstört, konnte einige Tag nicht arbeiten gehen, die Ruhe zu Hause schien unerträglich zu sein, ich fing an in so eine Art Depression zu verfallen. Deswegen stand die Entscheidung fest, ich brauchte einen Vogel, aber einen der mich bis ans Lebensende begleiten sollte. Nach wochenlangen Recherchen im Internet über verschiedene Papageienarten und deren spezifischen Eigenschaften, war klar, es soll eine Amazone sein. Und wie der Zufall es so will, hat ein Bekannter einen Bekannten dessen Bekannte ein Züchter ist. Der Kontakt wurde schnell aufgenommen und im März 2010 sind wir zu dem Züchter hin gefahren. Es handelte sich um 4 Venezuelaamazonen, Naturbruten, ca.1 Jahr alt. Der Züchter war der Meinung er hätte 3 Männchen und 1 Weibchen (er hatte nur leider keine DNA-Analysen). Beim Züchter angekommen haben wir sofort gesehen, dass 2 der Vögel sehr eng zusammensaßen. Dieses Pärchen wollte der Züchter auf gar keinen Fall trennen uns so hatten wir verbliebenen 2 Hähne zur Auswahl. Einer war ein großer massiver Vogel, der andere ein kleiner zierlicher der von anderen ständig von der Stange runter geschmissen wurde. Mein Verstand sagte, nimm den Großen, er ist sicher ein robuster und gesunder Vogel. Mein Herz sagte, nimm den armen Kleinen der von den anderen gemobbt wird. Tja, für wen ich mich entschieden habe, glaube, brauche ich hier nicht zu erwähnen. H2 Da die Vögel wild waren, kam ein Kescher zum Einsatz und schon saß er zitternd mit aufgestellten Nackenfedern in einer Katzentransportbox. Damit ging es dann nach Hause. Der Züchter gab uns noch Futter mit, an was der Vogel gewohnt war und hat zu uns gesagt, wir sollen den Vogel 3-5 Tage absolut in Ruhe lassen, ihn so zu sagen nicht beachten, damit er sich an die neue Umgebung gewöhnen kann. 3-5 Tage Ruhe... An das haben wir uns nicht gehalten, der Grund dafür war, der Vogel ist einen ganzen Tag und eine Nacht in der am weitesten entfernten Ecke des Käfig gesessen ohne sich nur ein Millimeter zu bewegen nur am Augenzwinkern hat man gesehen dass es sich dabei um eine lebendiges und nicht ausgestopftes Tier handelt. Er hat über 24 Stunden weder was gefressen noch H3was getrunken. Das konnten wir so nicht hinnehmen und so haben wir am 2ten Tag eine Banane auf einen Kugelschreiber aufgespießt und ihm vor den Schnabel gehalten. Letztendlich hat der Hunger gesiegt und der Vogel hat in 15 Minuten eine Halbe Banane verdrückt. Am 5 Tag hat Jascha uns schon aus der Hand gefressen. 2 Tage drauf haben wir dann den Käfig aufgemacht und ihn raus gelassen, was in einem Desaster endete. Jascha konnte nur gerade aus fliegen und dann ging es gegen die Wand oder die Tür und schon lag der Vogel am Boden. Aber warum? Diese Frage sollte uns der Tierarzt beantworten und so ging es zur Erstuntersuchung: Röntgen, Blutabnahme, Kot und auch die äußeren Merkmale wurden gründlich untersucht. Ergebnis: Jascha war zwar kerngesund aber er hatte das Fliegen, bzw. das Lenken in der Luft nicht richtig gelernt. Der Arzt hat gesagt, es wird, es braucht nur seine Zeit, der Vogel ist höchstwahrscheinlich bis dato nur in der Voliere gesessen. Wir sollen Geduld haben und ihm die Möglichkeit zum üben geben. Den Gesichtsausdruck meiner besten Freundin werde ich nie vergessen „Warum habt ihr überall in der Wohnung Decken und Kissen am Boden liegen?" fragte sie mich. „Ach, das ist, damit sich der Vogel beim runterfallen nicht weh tut" war meine Antwort. 2 Wochen später, kam dann noch eine Überraschung ins Haus: Jascha, von dem wir und auch der Züchter gedacht haben, er wäre ein Hahn, war der DNA-Analyse zu Folge eine Henne!!! Und sie entwickelte sich prächtig, wurde eine super Fliegerin! Nach ca. 1 Monat saß sie schon bei mir auf der Hand. Ab diesem Tag ging es dann schnell, sie hat die Angst uns gegenüber abgelegt und hat angefangen das Vertrauen aufzubauen. Stundenlanges Kraulen und Kuscheln waren angesagt. Wir waren glücklich und alles schien perfekt zu sein... Bis zu diesem Tag der alles veränderte...

H4Es war März 2012. Ich war mit meinen Mädels unterwegs in Urlaub als mich von meinem Lebensgefährten eine MMS erreichte mit einem Foto und dem Satz: „Wir haben ein Problem". Das auf dem Foto ist in 3 Tagen entstanden, Tja, Urlaub war gelaufen. Ich, nach Hause, Vogel geschnappt, zum Tierarzt... Blut, Röntgen, Kot, Parasiten... alles negativ, der Vogel ist gesund, dem fehlt nichts. Das kann nur psychisch sein, war die ernüchternde Diagnose vom Arzt. Psychisch? Mit gerade mal 3 Jahren? Und das Ganze von 0 auf 100 in nur 3 Tagen? Das wollten wir irgendwie nicht glauben. Wir haben das ganze Internet auf Hinweisen durchsucht, warum ein Vogel sich in 3 Tagen den ganzen Bauch und die Schultern rupft und nach 3 Tagen damit aufhört und es nicht mehr tut. Von Leberschaden über Mauserprobleme bis zu Mangelerscheinungen haben wir alles gelesen. Da sie nach 3 Tagen mit dem Rupfen aufgehört hat und nach ca.4 Monaten das ganze Gefieder wieder nachgewachsen ist, wir aber noch immer keine Ursachen dafür gefunden haben, haben wir angefangen systematisch alles auszuschließen. Als erstes kam eine 6m² Innenvoliere mit vielen Beschäftigungsmöglichkeiten, dann eine Außenvoliere. Dann haben wir uns auf die Suche nach dem Partner für sie gemacht , das diese Suche so lange dauern wird (über einen Jahr!) und uns an den Rand der Verzweiflung bringen sollte, tja, das sollten wir noch erfahren...


H5Es kam März 2013 und die Geschichte wiederholte sich: 3Tage und der Bauch war kahl... Wir wieder Vogel geschnappt, zum Tierarzt. „Psychisch!" habe ich geschrien, „das können Sie sich an die Wand malen, 3 Tage im Jahr und nur in diesem bestimmten Monat ist nicht psychisch! Was geht im Vogel vor in diesem verdammten Monat März?!" Reiner Zufall war seine Diagnose, dem Vogel fehlt nichts, das ist rein psychisch und er könne uns da nicht helfen. Am Boden zerstört sind wir dann wieder nach Hause gefahren. Ab dem Zeitpunkt standen wir ganz alleine mit unserem Problem da. Wolfgang hat seine ganze Freizeit den Internetrecherchen gewidmet während ich mich auf die intensive Suche nach dem 2en Vogel begab. Und ich fand ihn, über 1000km weit entfernt von uns. Das schien uns aber in diesem Moment egal zu sein. 2 Wochen später war der Ronni da! Die 2 schienen sich auf Anhieb zu verstehen. Und wir waren überglücklich und hofften damit unsere Sorgen loswerden zu können. Durch einen Zufall bin ich auf Facebook auf eine Gruppe gestoßen: „Ich habe nen Vogel" hieß sie damals noch. Es waren sehr viele erfahrene Halter und auch Züchter dabei. Nach einer gewissen Zeit habe ich mich dann getraut ein Paar von denen privat anzuschreiben, in der Hoffnung dass wir mit diesem Problem vielleicht nicht ganz alleine da stehen. Das Ergebnis war allerdings nicht gerade befriedigend, von „boah, na, da bin ich überfragt" bis „es könnte dieses oder jenes sein, man könnte das oder das mal probieren".

H6Inzwischen steuerten wir auf März 2014 und das mulmiges Gefühl und die Angst stiegen in uns hoch. Es kam so wie es kommen sollte: 3 Tage und der Bauch wurde von Federn befreit. Wir waren fertig mit unseren Nerven und wussten nicht mehr weiter. Das erste Mal im Leben dass wir sooo ratlos waren und keiner schien uns helfen zu können. Wolfgangs Verzweiflung trieb ihn dazu in der neuen Gruppe, die jetzt mittlerweile „Ich habe einen Vogel" hieß, öffentlich zu fragen ob jemand da eine Idee hätte. Und die Hilfe kam... Und sie kam schnell... Von wem sie kam? Joelle Obermüller bezeichnete ihn zu Recht als „die gute Seele der Gruppe"! An dieser Stelle möchte ich mich noch mal rechtherzlich dafür bedanken, für die etliche Stunden, Tage, Wochen und Monate deiner Freizeit die du für uns und Jascha geopfert hast. In akribischer Kleinarbeit hast du es uns erklärt WARUM es im Monat März immer vorkam, und zwar durch die Brutzeit bedingte Hormonveränderung mit welcher Jascha nicht zurecht kommt und WIE wir dagegen vorgehen sollen und auch werden.

Wir können die Vergangenheit nicht ändern, wir wissen auch nicht was die Zukunft bringt und der März 2015 kommt bestimmt. Aber eins wissen wir definitiv: dieses Mal sind wir gerüstet und mit dir, lieber Thomas, an unserer Seite werden wir um jede einzelne Feder kämpfen, denn wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!

Elena Zuykova & Wolfgang Haider

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