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Unzertrennlich - Die Geschichte von Robby & Max

-von Biggi Bethke

Lange bevor meine grauen Mädels bei mir heimisch wurden, hatte ich viele Jahre ein Rosenköpfchenpaar. Sie waren nie wirklich zahm, hatten einen großen Käfig und Freiflug unter Aufsicht. Ich war Futterspender, Putzfrau und Türwart. Meine Anwesenheit und Arbeiten im Käfig führte zwar nicht zur Panik aber auch nicht zum Freudentaumel. Bei ungewöhnlichen Aktivitäten wurde ich vom Hahn Max (gelb) misstrauisch beäugt, während sich die Henne Robby (grün) sicherheitshalber in den Nistkästen verkrümelte. Beide schliefen immer in diesem Kasten welchen sie beim Einzug vom Vorbesitzer mitbrachten.

Kurz gesagt: Sie lebten ihr Eheleben im betreutem Wohnen, mit Vollpension und netten Wellinachbarn.

Nun zur eigentlichen Geschichte. Als ich eines Tages nach Hause kam, wurde ich mit lautem Geschrei und hektischem Geflatter von Max begrüßt. Nach Öffnen der Käfigtür kam er sofort auf meinen Arm geflogen, nur um sofort wieder im Käfig zu verschwinden. Er flog auf meine Schulter, knabberte mein Ohr schimpfte und steuerte wieder den Käfig an. Ich war so irritiert, er war ja nicht zahm, dass ich erst nicht kapiert habe, was da eigentlich nicht stimmt. Und dann traf mich die Erkenntnis. Wo war Robby?

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Der Käfig war leer, aber die Türen waren doch zu. Hatte ich womöglich vergessen, sie am Vortag in den Käfig zu lassen? Nein, dann hätte es ja abends Rabatz gegeben. Blieb nur der Nistkästen. Klopfen brachte kein Ergebnis, also musste ich den Kasten erst mal aus dem Käfig holen, immer mit einem aufgebrachten Argopinidenhahn zwischen den Fingern. Ein entsetzliches Bild zeigte sich mir, nachdem ich den Deckel abhob. Robby lag jämmerlich japsend auf der Seite, die Augen geschlossen, merkwürdig verkrampft. Das erste was mir einfiel war Legenot. Ich hatte da mal was drüber gelesen. Also, Robby eingepackt und ab zum Tierarzt. Den aufgebrachten Gatten liess ich schreiend im Käfig zurück. Lange 20 Minuten Fahrt und Robby bewegte sich nicht einen Millimeter, die Atmung konnte ich nicht hören. Mit Legenot lag ich dann richtig. Der TA massierte das Ei raus, war allerdings nicht sehr zuversichtlich. Er wusste nicht, ob sie das überleben würde. Ein Bein und ein Flügel hingen schlaff herunter, sie lag entkräftet mit einer Halbseitenlähmung in seiner Hand und konnte noch nicht mal den Kopf heben.

Er stellte mir dann auch die Frage der Fragen. In meinem Kopf kreiste es, Max ist zuhause und wartet, ich kann doch nicht ohne Robby nach Hause fahren, sie ist doch noch nicht so alt...
Ich wollte es versuchen, zumal ich gerade Urlaub hatte und mir Zeit nehmen konnte. Robby bekam eine Aufbauspritze und Antibiotika und ich versprach, sollte sich in ein paar Tagen nichts bessern, bringe ich sie zum Einschläfern.

Ausgestattet mit Antibiotika für eine Woche und viel Hoffnung trat ich den Heimweg an.

Zuhause legte ich Robby in einen kleinen Käfig, den ich in den Großen stellte. Max nahm sofort seien Wachposten auf dem Krankenkäfig ein. Ich ließ die Tür auf, damit Max immer zu seiner Dame konnte. Er bemühte sich sie zu putzen und versuchte sie zu füttern. Nur war das sehr erschwert, da Robby den Kopf ja nicht heben konnte. Vom Drang irgendetwas tun zu müssen, besorgte ich SonderNahrung und Vitamin B Ampullen. Alle paar Stunden mischte ich einen Brei und flößte ihr den mit einem Löffelchen ein. Um sie zu füttern setzte ich sie mir in den Schoss und hielt den Kopf hoch. Max setzte sich dann auf mein Knie um alles genau zu beobachten. Kaum war ich mit füttern fertig, kam Max näher um seine Liebste zu putzen während ich ihren Kopf weiterhin stützte.

Danach kam Krankengymnastik an die Reihe. Mehrmals täglich habe ich das gelähmte Bein und den Flügel durchbewegt, den Fuss und die Zehen massiert und geknetet. (alles unter strenger Beobachtung) Sie ließ alles tapfer über sich ergehen und ich merkte, dass es immer etwas besser wurde. Es muss für sie grauenhaft gewesen sein, ständig in die Hand genommen zu werden und doch ertrug sie es. Nach 4/5 Tagen konnte sie wieder alleine fressen, wurde auch noch von Max weiter versorgt. Die Medikamente bekam sie weiter und natürlich auch die "Reha". Gute 12 Tage haben wir die Therapie durchgezogen, danach wurde sie zappelig. Dann saß sie auf einmal morgens wieder auf einer Stange im großen Käfig umsorgt von ihrem Liebsten. Ich versuchte ein letztes Mal sie zu fassen, wur de aber energisch von Beiden weggehackt. Die Patientin hatte sich selbst entlassen.Sie hatte keinen bleibenden Schaden zurück behalten und ließ sich natürlich auch nicht mehr anfassen.

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Mit wie viel Liebe und Zärtlichkeit Max sich um seine Robby gekümmert hat, finde ich auch heute, ein Jahr später, noch beeindruckend.

Wir haben noch viele gemeinsame Jahre verbracht, bis ihrer Beider Zeit dann irgendwann kam.

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