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„Verschmutztes Wasser" oder einfach nur „Tee"

Teesorten1

Bei der Arbeit im heimischen Garten fiel uns auf, daß die Vögel immer am Hundeplanschbecken tranken. Dieses Stand unter einer alten Buche und war durch das Laub entsprechend verschmutzt.

Wir, ganz Mensch, wollten den Besuchern natürlich „was Gutes" tun und stellten eine große Schale Frischwasser auf. Fast schon auffällig ignorierten die Tiere das Frischwasser und labten sich weiter an der Bracke im Becken. Dies ging viele Tage so, bis wir unsere gastfreundlichen Versuche einstellten. Ziemlich doof von den Vögeln, denkt man sich da...

Eine andere Szene, einige Tage nach der Beendigung des „Frischwasser-Testlaufes". Die Gartentage fanden im Herbst statt und es war gegen Abend entsprechend kühl. Nass geschwitzt von der Arbeit im kalten Windzug zu stehen, kann dann schon mal zu einem Schnupfen führen. Eben dieser veranlasste mich dazu etwas gegen ihn zu unternehmen. Ich stehe in der Küche, gieße heißes Wasser in eine Tasse und hänge ein Teesieb mit getrocknetem Tee(laub) ins Wasser. Gar nicht so doof, denkt man sich da...

Moment!?! Ich ärgere mich über die Vögel die „verschmutztes" Wasser trinken, rechtfertige aber meine Wasserverschmutzung damit, daß ich meiner Gesundheit was gutes tun will?

Im Zuge meiner beruflichen Tätigkeit war es notwendig einen Schein für freiverkäufliche Arzneimittel zu machen. Diese Ausbildung beinhaltete auch den Umgang mit und die Wirkung von Drogen (per Definition: Teile von Pflanzen, Kräuter oder Früchte) und deren Wirkungsweise auf den Organismus. Das anschließende Studium der Tierheilpraxis erweiterte das Wissen und die Erfahrung in dem Bereich entsprechend.

Mittlerweile finde ich Tiere die „Tee" in der Natur trinken nicht mehr doof, ist mir doch als aufmerksamer Tierhalter nicht entgangen, daß gerade Papageien ihre eigenen Phytotherapeuten (Phytotherapie = Pflanzenheilkunde) sind. Im Freiland werden Pflanzen und Pflanzenteile aufgenommen, die nachweislich tödliche Mengen Giftstoffe enthalten. Deren desaströse Wirkung wird mit anderen aufgenommenen „Hilfsmitteln" neutralisiert, der positive Effekt der perfekten Nährstoffaufnahme bleibt aber erhalten.

Ein Selbsttest im folgenden Frühling brachte die Bestätigung, eine Schale mit reinem Wasser und eine mit Wasser plus „essbaren Blüten" aus dem Handel standen auf dem Balkon. Genüsslich labte sich eine Schar Spatzen am Blütenwasser und begann anschließend sogar das Bad in eben diesem. Selbst die Tauben vom „Baum nebenan", die später auftauchten genossen ganz offensichtlich eher das vermeintliche Schmutzwasser.

Tee – Verwendung:
Ich möchte hier noch erwähnen, daß wir in der Heimtierhaltung qualitativ hochwertigem Wasser sehr viel Bedeutung beimessen. Wir nehmen fast schon steril-saubere Näpfe und oftmals kohlensäurefreies Mineralwasser aus dem Handel um unseren Lieblingen gerecht zu werden. Im Freiland ist das Trinkwasser der Tiere weit weg von unserem Empfinden für sauber und noch weiter von steril. Es soll kein Aufruf zur Nachlässigkeit sein, aber mal zum Nachdenken anregen. Vieles in der Heimtierhaltung ist gut gemeint, aber oftmals „unnatürlich natürlich" und dadurch für den Vogel und dessen Organismus eher irritierend. Trotzdem empfehle ich, den Vögeln nicht einfach das Trinkwasser zu entziehen und durch Tee zu ersetzen. Bieten Sie den Tieren beides an, auch in der Natur gibt es oftmals nicht nur immer eine (Trink)Wasserquelle. Gerade am Anfang kann es passieren, daß die Tiere sich dem Tee verweigern, sie kennen es ja auch gar nicht mehr anders. Viele Halter reichen Ihren Vögel Kochfutter. Substituieren Sie dort das Wasser durch Tee, kochen also mit „Teewasser" als Ersatz. Natürlich steht es Ihnen auch frei, frische Kräuter und Beeren, Blüten und andere Pflanzenteile (die Basis von Tee) in ihr Frischfutter zu mengen, oder z.B. beim Backen ihrer Papageienkekse zu verwenden. Die Möglichkeiten sind schier unendlich und eine Unterstützung der Gesundheit kann nie schaden.

Herstellung:
Bei der Herstellung von Tee - also dem Aufguss der „Teemischung" - sollten Sie einiges beachten. Klassischer Tee wird aus Teilen der Teepflanze (Camellia sinensis – eine Pflanzenart aus der Gattung Kamelien) hergestellt. Heute versteht man unter Tee auch einen Aufguss von Kräutern, Früchten und/oder Pflanzenteilen anderer Pflanzen. Bei der Arbeit mit klassischem Tee (Schwarzer Tee, Grüner Tee, Weißer Tee) verwenden Sie nur entkoffeinierten Tee. In Deutschland wird überwiegend Tee angeboten, dem im CO2-Hochdruck-Entkoffeinierungs-Verfahren, ohne Qualitäts- und Geschmacksverlust das Koffein entzogen wurde. So entkoffeinierte Sorten können gut verwendet werden. Verwenden sie keine fertige Teebeutelware aus dem Lebensmittelhandel, sondern kaufen Sie ihre einzelnen gewünschten Bestandteile im (Online)Fachhandel. Übertreiben sie die Zusammenstellung des Tees nicht. Das Motto „Viel hilft viel" zieht auch hier nicht, sie würden nur viele Aromen überlagern und einen zu intensiven Geschmack erzeugen.

Bei uns hat sich folgende Zubereitungsart bewährt:
Bringen sie Wasser zum sieden und lassen es dann abkühlen, bis es im Behältnis „zur Ruhe" gekommen ist, sich also keine Wasserblasen mehr bilden und es keine kleinen Wellen mehr schlägt.

Jetzt übergießen sie die Teemischung mit dem heißen Wasser. Verwenden Sie etwa einen bis 1,5 Teelöffel Teemischung auf 250ml Wasser. Lassen sie den Aufguss nach dem Übergießen etwa 10-12 Minuten stehen und entfernen dann das „Teekraut". Vorzugsweise verwenden sie ein Teeei, Teesieb oder selbst füllbare Teebeutel.

Bevor Sie den Vögeln den Tee reichen, lassen sie ihn langsam abkühlen, wir wollen ja nicht, daß sich die Tiere verbrennen.

Tee – Sortenzusammenstellung:
Welchen Tee man sich zusammenstellt, liegt an dem gewünschten Effekt. Im Online-Vortrag zur Aspergillose erwähnte ich schon, daß ich z.B. eine Mischung für meine aspergillosekranken Papageien zusammengestellt habe, die die Behandlung durch den Fachtierarzt ganz offensichtlich unterstützt. Auch gibt es viele Berichte über Erfolge bei der Krebstherapie, bei der Unterstützung von Heilungsprozessen, bei der Stärkung des Immunsystemes oder der Hilfe bei Verdauungsproblemen. Bestimmte, mit dem Pflanzensprüher vernebelte, Teezusammenstellungen führten zu massiven Besserungen bei Gefiederproblemen aufgrund von Hautirritationen und zu dann ausbleibendem Federbeißen. Die Anwendungsmöglichkeiten von Tee sind so vielfältig, wie die zur Verfügung stehenden Sorten.

Tee – Jetzt möchte ich mehr wissen:
Jetzt genau auf jede einzelne Sorte, jedes Kraut und jede Blüte einzugehen, das würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Mit dem heutigen Tage haben wir unsere Ernährungs-Wissensdatenbank um den Bereich „Tee" erweitert. Tee deshalb, weil wir im Regelfalle einen Aufguss aus den dort genannten Pflanzen(teilen) und Kräutern machen. In welcher Form deren Anwendung dann genau möglich ist, wird dort im Detail beschrieben. Auch die entsprechenden Wirkstoffe und deren Wirkungsweise werden genannt.

Die ursprünglich an dieser Stelle geplante Kolumne wird ab dem nächsten Monat nachgereich. Intensive Diskussionen in der Gruppe veranlassten uns aber dazu "Tee" zum Thema der aktuellen Kolumne zu machen. Wir hoffen auf Verständnis.

Hier geht es zu den Teesorten

Und jetzt: viel Spaß beim Stöbern...
... wünscht
Thomas Bienbeck

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